Boban Andjelkovic
Malerei
Die intensive Auseinandersetzung mit popkulturellen und kunsthistorischen Themen ist in der neoexpressiven Malerei von Boban Andjelkovic ebenso wichtiges Element wie seine selbstreflexive, malerische Erfahrung. Der Künstler verbindet figurative Bezüge mit einer abstrakten Formensprache und wirft grundsätzliche Fragen nach der Bedeutung der Malerei als zeitgenössisches Medium auf. Seine Arbeiten, die mal grotesk und ungezügelt, mal humorvoll sind, stehen in der Tradition des Bad Painting. Zugleich werden neue ästhetische Zusammenhänge entwickelt und mit konzeptionellen Ansätzen kombiniert. Hinter seinen naiv anmutenden Darstellungen verbirgt sich eine kritisch-reflexive Haltung und ein Bewusstsein für aktuelle gesellschaftliche Phänomene.
Im Rahmen der Reihe "Bilder einer Baustelle" setzte sich Boban Andjelkovic 2022 künstlerisch mit der Baustelle des neuen Konzerthauses auseinander. Bei diesem Projekt dokumentieren, kommentieren und interpretieren die Künstler:innen unserer Ateliergemeinschaft den Bauprozess des neuen Konzerthauses im Werksviertel-Mitte.
Dazu beziehen sie reihum für einen Zeitraum von jeweils drei Wochen das Gastatelier im 3. OG des WERK 3 – mit Blick auf die Konzerthausbaustelle. Während jeder Künstlerresidenz entsteht so ein eigenständiges Werk mit Bezug zum Bauprojekt.
Doku
Boban Andjelkovic gehört zur Ateliergemeinschaft im Werksviertel-Mitte und ist Stipendiatin des Programms Werksviertel-Mitte Kunst.
Atelier-Künstler:innen
- Anette Olbrich
- Angela Stauber
- Benita von Hornstein
- Boban Andjelkovic
- Christian Horacio Probst
- democraticArts
- Der Greif
- Elke Härtel
- Emanuel Fanslau
- Fiona Ones
- Gabriele Drexler
- Gregor Passens
- Jakob Hentze
- Jianling Zhang
- Johannes Wende
- Kristin Brunner
- Margarete Hentze
- Matias Becker
- Natascha Küderli
- Nina Radelfahr
- Patricia Wich
- Tomaž Kramberger
- Volker Behrend Peters
- Wladimir Schengelaja
- Youjin Yi
- Yuchu Gao