Project Description

Ensemble Profil

Bern Art Ensemble

  • Ensemble „Babel – A Ballet of Signs“

Beschreibung

Das Bern Art Ensemble besteht aus den beiden Schlagzeugern Michael Cina und Flo Hufschmid, der Kontrabassistin Lisa Hoppe und dem Saxophonisten Tapiwa Svosve.

Michael Cina war schon früh vom Schlagzeugspiel begeistert und nach zahlreichen Jahren Unterrichts bei Jose de Mena, fand er nach einem Aufenthalt in Montreal, Kanada, seinen Weg zum Jazz und der improvisierten Musik. Es folgte Unterricht an der Swiss Jazz School bei Ueli Müller und Tobias Friedli. Kurz darauf entschloss sich Cina für ein Studium an der Hochschule der Künste Bern, wo er unter anderem bei Dejan Terzic, Norbert Pfammatter und Julian Sartorius studiert. Eine genreübergreifende Arbeit in diversen Projekten führen zu einer aktiven Konzerttätigkeit in der Schweiz und dem nahen Ausland. In seiner Arbeit geht es immer um die Suche nach einer Musik, welche ihre eigene Persönlichkeit vorweist und sich jeglicher Schubladen zu entziehen versucht. Cina stand schon mit zahlreichen Musikern aus der Schweizer Jazzszene, wie zum Beispiel Colin Vallon, Patrice Moret, Nicolas Masson etc. auf der Bühne. Mit dem Trio des Französischen Pianisten Matthieu Mazué, welches im Sommer 2021 ihr Debut-Album veröffentlichte, gewann er den Neukommerwettbewerb des Jazzfestivals Bonn. Auch mit dem Gitarrentrio «Oort Cloud», des Berner Gitarristen Cyrill Ferrari, legte er im Frühjahr 2021 ein erstes Album vor. Beide Trios erspielten sich in das Finale des diesjährigen ZKB Jazzpreis. Im Herbst 2021 präsentiert der Perkussionist seine erste Soloproduktion.

Flo Hufschmid ist ein Musiker, der am Schlagzeug eine große Vielfalt an Klängen anzubieten hat und bewusst mit diesen umzugehen weiß. Das Schlagzeug verkörpert für ihn ein modulares Instrument, welches sich aus allen möglichen Klängen frei zusammenstellen lässt. So ähnlich geht er auch mit seinen Einflüssen um. Neben der ständigen Suche nach neuen Klängen und Möglichkeiten, setzt er sich unter anderem mit rhythmischen Modellen und Konzepten auseinander. 2017 schloss Hufschmid das Talentförderprogramm Jazz am Gymnasium Hofwil ab und studierte anschließend an der Hochschule der Künste Bern bei Musiker*innen wie Dejan Terzic, Julian Sartorius, Django Bates, Patrice Moret, Andreas Schaerer etc. In den letzten Jahren konnte er als Leader wie auch als Sideman in einer Vielzahl von Bands Erfahrungen auf der Bühne und im Studio sammeln. 2019 erhielt er eines der sieben im Bereich Jazz vergebenen Friedl-Wald-Stipendien für Musikschaffende der Schweiz unter 26 Jahren.

Lisa Hoppe ist Kontrabassistin, Komponistin, Band-Leaderin und Musikpädagogin. Sie tobt sich im Grenzgebiet zwischen Jazz, freier Improvisation und experimentell-zeitgenössischer Musik aus, mit dem Ziel, die melodischen Qualitäten des Kontrabasses in moderne Kontexte zu setzen. Sie studierte Kontrabass in Bremen (D) und Bern (CH), und lebt in New York City (USA) und Berlin (D). 2018 debütierte sie mit ihrer eigenen Band Lisa Hoppe’s Third Reality, dessen erstes Album The Mighty Unlikely vom Jazz-Magazin The New York City Jazz Record als Best Debut 2019 ausgezeichnet wurde. 2020 folgte die EP The Lightness Of Change. Als Co-Leaderin der Band Esche veröffentlichte sie drei Alben und absolvierte Tourneen durch Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Dänemark, Schweden und Finnland. Zusammen mit der Posaunistin/Komponistin Julia Rüffert gründete sie 2019 den MIA-Workshop, welcher Menschen – mit und ohne musikalische Vorbildung – musikalische Improvisation zugänglich und niederschwellig vermittelt.

Tapiwa Svosve ist ein Schweiz-Simbabwischer Saxophonist und Musiker (?cullllt). Die meiste Zeit verbringt er in seinem derzeitigen Wohnort, Zürich, und seinem ehemaligen Wohnort, London. Mit neunzehn trat er als Jüngster überhaupt am «Unerhört»-Festival in der Roten Fabrik auf. Zwei Jahre später erhielt er mit seinem Diplom an der ZHdK auch gleich den Jazzpreis. Svosve ist in verschiedenen Projekten tätig; dabei steht er stets in unterschiedlichen Kontexten und Zusammenhängen (mit Musiker*innen, Künstler*innen, Lyriker*innen, Choreograph*innen). Besonders interessiert er sich für Improvisation (-the state of) und ihr Potenzial (+/-) sowie soziale Räume und die Energien die sie kreieren, agitieren und freisetzen. Mit Freunden hat er Gamut gegründet, ein Kollektiv aus Jazzmusikern, die über ihr Genre hinaus komponieren, improvisieren, experimentieren.

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